Mit Irish Ferries nach Irland: Routen, Optionen und alles, was Reisende wissen müssen

Irland gehört zu den Reisezielen, die man am besten mit dem eigenen Auto erkundet. Die Küstenstraßen des Westens, die Halbinseln von Kerry und Connemara, die Cliffs of Moher, all das erschließt sich am vollständigsten, wenn man die Freiheit hat, spontan anzuhalten, abzubiegen und das Tempo selbst zu bestimmen. Genau deshalb ist die Fähre für viele Reisende die sinnvollste Wahl, um nach Irland zu gelangen. Irish Ferries verbindet Europa mit der irischen Insel über bewährte Routen und ein klares Reiseangebot, das Individualreisenden, Familien und Motorradfahrern gleichermaßen offensteht.

Die Routen im Überblick

Irish Ferries betreibt Verbindungen zwischen Irland, Großbritannien und Frankreich. Für Reisende, die von kontinentaleuropa aufbrechen, sind vor allem zwei Routen relevant.

Die Route Dublin nach Holyhead ist die meistgenutzte Verbindung und bringt Reisende von der irischen Hauptstadt in den Norden von Wales. Von dort aus ist Großbritannien per Auto oder Zug gut erreichbar, was diese Route auch für kombinierte Reisen interessant macht. Die Überfahrt dauert je nach Schiff zwischen zwei und knapp vier Stunden.

Die Route Rosslare nach Cherbourg und Rosslare nach Bilbao verbindet Irland direkt mit dem europäischen Festland und ist besonders attraktiv für Reisende, die ohne Umweg über Großbritannien an- oder abreisen möchten. Diese Direktverbindung ist vor allem seit dem Brexit für viele Europäer zur bevorzugten Option geworden, da sie keinerlei Grenzformalitäten auf britischem Boden mit sich bringt.

Darüber hinaus bietet Irish Ferries auch die Route Dover nach Calais an, die für Reisende nützlich ist, die den Ärmelkanal auf dem Weg nach oder von Irland überqueren.

Reisen mit dem Auto, Motorrad oder Wohnmobil

Einer der größten Vorteile der Fähreüberfahrt ist die Möglichkeit, das eigene Fahrzeug mitzunehmen. PKWs, Motorräder, Trikes, Minibuse und Wohnmobile können gebucht werden, mit jeweils angepassten Tarifen je nach Fahrzeuggröße und Höhe. Reisende mit Wohnwagen oder Anhänger geben beim Buchen die entsprechenden Maße an, damit die richtige Stellfläche an Bord reserviert wird.

Für Reisende, die ohne Auto fahren, stehen Fußgänger- und Fahrradtickets zur Verfügung. Irish Ferries bietet außerdem ein kombiniertes Ferry-und-Rail-Angebot, das Fähre und Zugverbindung in einem Ticket bündelt, was für die Weiterreise innerhalb Irlands oder Großbritanniens besonders praktisch ist.

Was an Bord erwartet

Eine Fähreüberfahrt mit Irish Ferries ist kein reiner Transport, sie ist bereits ein Teil der Reise. Auf den Schiffen stehen Restaurants, Cafés und Shops zur Verfügung. Wer die Überfahrt für eine Pause nutzen möchte, kann Kabinen buchen, die für Tages- oder Nachtüberfahrten buchbar sind und besonders bei längeren Routen wie der Verbindung nach Cherbourg sinnvoll sind.
Haustiere können auf bestimmten Strecken mitgenommen werden, müssen jedoch im Vorhinein vorgebucht werden. Für Reisende mit eingeschränkter Mobilität stehen Rollstuhlplätze zur Verfügung, deren Anzahl pro Überfahrt aus Sicherheitsgründen begrenzt ist und daher frühzeitig reserviert werden sollte.

Was die Buchung so einfach macht

Irish Ferries setzt auf eine unkomplizierte Online-Buchung, bei der Reisende Route, Datum, Reiseart und Fahrzeugtyp in wenigen Schritten auswählen. Aktionscodes können direkt beim Buchen eingegeben werden, und die Buchung lässt sich nachträglich über das Kundenkonto bearbeiten. Für Gruppen ab zehn Personen steht ein telefonischer Service zur Verfügung.
Die wichtigsten praktischen Details für die Buchung im Überblick:

  • Fahrzeughöhen und -längen müssen korrekt angegeben werden, da die Tarife davon abhängen.
  • Wohnmobile über 2,25 Meter Höhe oder 8 Meter Länge fallen in eigene Preiskategorien.
  • Haustiere müssen separat und im Vorhinein angemeldet werden.
  • Für kommerzielle Transporte gibt es ein eigenes Fracht-Team, das gesondert zu kontaktieren ist.
  • Aktuelle Überfahrts-Updates sind direkt auf der Website abrufbar, was bei kurzfristigen Änderungen nützlich ist.

Warum die Fähre oft die bessere Wahl ist

Wer schon einmal versucht hat, mit dem Auto und viel Gepäck einen Flughafen zu navigieren, weiß, was der Unterschied ist. Die Fähre erlaubt es, mit dem eigenen Fahrzeug direkt an Bord zu fahren, das Gepäck bleibt im Auto, und man kommt auf der anderen Seite ohne Mietwagenschlange und Gepäckkarussell an.

Für Familien mit Kindern, Motorradreisende, Campervan-Enthusiasten und alle, die Irland wirklich auf eigene Faust erkunden möchten, ist die Fähreüberfahrt mit Irish Ferries nicht nur eine Transportlösung, sondern der natürliche Beginn einer Reise, die von der ersten Minute an auf Entdeckung ausgerichtet ist.

Irland ist näher, als viele denken, und mit der richtigen Route auch deutlich einfacher zu erreichen, als ein Flug mit Mietwagen und Gepäckaufgabe es je erlauben würde. Irish Ferries bietet die Verbindungen, die Flexibilität und den unkomplizierten Buchungsprozess, den Reisende brauchen, um einfach loszufahren und die Insel so zu erleben, wie sie es verdient: auf eigene Faust, im eigenen Tempo, ohne Plan B.

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